Wenn die Schule keinen Spaß mehr macht...

Mobbing ist die neue „Volkskrankheit" - auch bei Kindern
mobbing {engl.: to mob} angreifen, anpöbeln
„Kinder können grausam sein." - Kennen Sie den Spruch? Das Tragische daran ist: oft stimmt diese Aussage. Es geht um Mobbing auf dem Schulhof! Dort gibt es welche, die mobben und solche, die gemobbt werden.
Wer allerdings in der Täterrolle und wer ein Opfer von psychischer und manchmal auch physischer Gewalt wird, das ist kaum vorhersehbar. Es kann sich dabei um Dicke und Dünne handeln, um Sportliche oder Leseratten, um „ganz Normale" sowieso. Frank Schallenberg vom DKSB weiß über die Mobbing-Problematik Bescheid. Er hat einen guten Tipp auf Lager: „Wenn ihr angegriffen werdet, wehrt euch! Holt euch Hilfe von anderen Kids, die dürfen einfach nicht wegsehen!" So einfach funktioniert das natürlich nicht immer, wenn andere über einen lachen, wenn sie einen schubsen oder in einem Fort ärgern. Wer sich hilflos und mies fühlt und keine Lust mehr auf Schule hat, darf sich auch gerne an Lehrer oder Eltern wenden. Am besten, die Eltern der Mobber werden direkt mit ins Boot geholt. Oft wissen sie gar nicht, was ihre Sprösslinge so treiben. Mit petzen hat das nichts zu tun. Wer fies ist, besonders zu vermeintlich Schwächeren, dem muss einfach Einhalt geboten werden.
Vorschlag, um Mobbing erst gar nicht aufkeimen zu lassen: Stellt gemeinsam mit euren Lehrern Klassenregeln auf! Alle sollen sich laut derer respektvoll, höflich und gewaltfrei verhalten.
von Sabine Anke Schott, M. A.



