Samstag, September 04, 2010
   
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Ehrenamtliche Kinderhilfe

Unkomplizierte Hilfe für Kinder, die Probleme haben ihr Alltagsgeschehen zu meistern, wäre oftmals eine gute Lösung. Besonders in sozialen Brennpunkten suchen die Kinder ihre Hilfen außerhalb ihrer Familie. Die Gründe dafür sind verschieden, die Wohnung ist zu klein, die Kinder, die noch in der Familie leben, „hängen zu dicht aufeinander“. Die Eltern sind mit der Erziehung überfordert. Die Beziehungen in den Familien sind belastet und halten kaum Reibungsgeschehnisse aus. Wenn dann Angebote wie der Hort wegfallen, entstehen oft Schulprobleme.

Einen Schwerpunkt in der Beziehungsarbeit des Kindes und des Helfers würde deshalb das Lernen einnehmen. Meist sind es sowieso die Lernprobleme der Kinder, die die Beziehungsteams zueinander führen. Beim Lernen in unserem Konzept geht es aber dabei nicht nur um den Lernprozess in Form von Hausaufgabenhilfe, sondern auch um ein „Voneinander Lernen“.

Die Zielstellung voneinander zu lernen beinhaltet ein grundlegendes Arbeitsprinzip des Deutschen Kinderschutzbundes, die Partizipation. Es geht darum, dass man bereit ist etwas zu geben, ohne dass das Eigene vom Gegenüber völlig in Frage gestellt werden muss. Die Beteiligten müssen sich beide einbringen. Machtverhältnisse sollen in diesem Prozess so gut wie möglich vermieden werden. Ziel ist das Erreichen einer neuen Qualität zum Vorteil aller. Die Zusammenarbeit setzt ein weiteres Arbeitsprinzip der Beteiligten voraus, das Prinzip der Freiwilligkeit. Es gilt nicht nur für den, der die Hilfe benötigt, sondern auch für den, der sie anbietet und vermittelt.

Mehr Informationen erhalten Sie per Anfrage an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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